Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Ausgezeichnet wird der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Die diesjährige Preisverleihung findet am 28. November 2019 in Potsdam statt (zum Programm und den nominierten Beiträgen siehe hier).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Parallel zum Erscheinen unserer aktuellen Ausgabe (ZF 2/2019) sind jetzt die Beiträge des Themenhefts »Gewaltabkehr als gesellschaftliches Projekt in der Bundesrepublik Deutschland« (ZF 2/2018) als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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Hans Magnus Enzensberger, einer der prägenden Public Intellectuals der Bundesrepublik, wird am 11. November 90 Jahre alt. Mit seinem weiterhin und von neuem aktuellen Buch »Ach Europa! Wahrnehmungen aus sieben Ländern« (1987) hat sich Christoph Cornelißen in dieser Zeitschrift auseinandergesetzt.

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Peter Handke wird im Dezember 2019 zusammen mit Olga Tokarczuk den Literaturnobelpreis erhalten. Wie zu erwarten war, hat dies sehr kontroverse Reaktionen ausgelöst. Zum besseren Verständnis der Hintergründe lohnt es sich, Christoph Deupmanns Aufsatz aus unserem Archiv nachzulesen: »Die Unmöglichkeit des Dritten. Peter Handke, die Jugoslawienkriege und die Rolle der deutschsprachigen Schriftsteller«.

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Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Beiträge zur DDR-Geschichte und zur postsozialistischen Transformation gibt es hier.

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Vor 70 Jahren, am 1. Oktober 1949, wurde die Volksrepublik China gegründet. Wegen seiner enormen Fläche und Bevölkerungszahl sowie wegen der spezifischen Mischung aus Wachstumsdynamik und autoritärer, nominell sozialistischer Herrschaft in der Gegenwart findet dieser Staat ein zunehmendes Interesse auch der europäischen Geschichtswissenschaft. Unsere Archiv-Beiträge zur Zeitgeschichte Chinas und seinen Beziehungen zum Westen finden Sie hier.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 28. Oktober 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch