Aktuell


Liebe Leserinnen und Leser,

der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Gewürdigt wird der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Der beste Beitrag des Jahres 2019 wird am 5. November 2020 ausgezeichnet (Details zur Veranstaltung siehe hier). Die Nominierungen aller Online-Portale des ZZF sind hier aufgelistet. Leider können auswärtige Gäste diesmal nicht vor Ort teilnehmen, sind aber herzlich eingeladen, der Veranstaltung per Livestream zu folgen.

Im November 2019 wurde Jutta Braun ausgezeichnet – für ihren Aufsatz über »Fußball und Gewaltprävention in Deutschland vor und nach 1989«. Fotos von der Preisverleihung und eine Pressemitteilung finden Sie hier.

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Seit Oktober 2020 ist das Werk der Frankfurter Fotografin Abisag Tüllmann (1935–1996) auf einer Website zugänglich, die die bpk-Bildagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Unterstützung der Abisag Tüllmann Stiftung aufgebaut hat. Den Leserinnen und Lesern der »Zeithistorischen Forschungen« ist Abisag Tüllmann nicht unbekannt: Wir haben bereits mehrfach Fotos von ihr verwendet, unter anderem für die Cover von Heft 3/2016 (»Der Wert der Dinge«) und Heft 2/2011 (»Politik und Kultur des Klangs im 20. Jahrhundert«).

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Ein Opus magnum unseres langjährigen Beiratsmitglieds Axel Schildt (1951–2019) ist im Oktober 2020 jetzt postum im Wallstein-Verlag erschienen, herausgegeben von Gabriele Kandzora und Detlef Siegfried: »Medien-Intellektuelle in der Bundesrepublik«.

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Am 20. August brachte der Deutschlandfunk in der Sendung »Aus Kultur und Sozialwissenschaften« ein Interview mit Michael Homberg über seine Forschungen zum Computer-Dating, die wir im aktuellen Heft präsentieren. Deutschlandfunk Kultur berichtete am 21. Oktober in der Sendung »Zeitfragen«, siehe hier.

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Nina Verheyen, Redaktionsmitglied dieser Zeitschrift, hat gemeinsam mit sechs weiteren Autorinnen und Autoren kürzlich eine Interventions-Schrift zur »Geschichtswissenschaft im 21. Jahrhundert« veröffentlicht.

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Parallel zur Publikation unserer aktuellen Ausgabe 1/2020 sind jetzt die Beiträge des Hefts 1/2019 als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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In der Sendung »Zeitfragen« bei Deutschlandfunk Kultur hat Annette Vowinckel am 27. Mai in einem Interview unser Themenheft »Israel, Palästina und die deutsche Zeitgeschichte« vorgestellt (ZF 3/2019) – den Beitrag können Sie hier nachhören. In einem weiteren Beitrag der »Zeitfragen« wurde am 10. Juni auf Zarin Aschrafis Aufsatz »Der Nahe Osten im Frankfurter Westend« genauer eingegangen.

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Zum Beginn des Sommersemesters 2020 hat Melanie Arndt, seit 2018 Mitglied unseres Beirats und zuvor langjähriges Redaktionsmitglied, an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den Lehrstuhl für Wirtschafts-, Sozial- und Umweltgeschichte übernommen. Die Redaktion gratuliert und wünscht trotz der widrigen Umstände, die dieses Semester für alle mit sich bringt, einen guten Start!

Das aus Melanie Arndts Habilitationsschrift hervorgegangene Buch ist im Mai bei Vandenhoeck & Ruprecht erschienen: »Tschernobylkinder. Die transnationale Geschichte einer nuklearen Katastrophe«. Einen früheren Aufsatz zu diesem Themenfeld gab es 2010 in unserer Zeitschrift, siehe hier.

Als neue Mitglieder unseres Beirats (ab Mai 2020) begrüßen wir Hannah Ahlheim (Gießen) und Dietmar Süß (Augsburg). Zugleich haben Anke te Heesen (Berlin) und Gerhard Hirschfeld (Stuttgart) das Gremium verlassen. Redaktion und Herausgeber danken den beiden bisherigen Beiratsmitgliedern ganz herzlich für die verlässliche Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren!

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Großbritannien hat die Europäische Union verlassen (bzw. ist in einem längeren Übergangsprozess dabei, dies zu tun). Gleichwohl bleibt die britische Geschichte Teil der europäischen Geschichte. Unsere Archiv-Beiträge zur Zeitgeschichte Großbritanniens finden Sie hier.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 28. Oktober 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch