Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

das Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) hat ein zweijähriges Redaktionsvolontariat ausgeschrieben (Kalenderjahre 2022/23), das eine Mitarbeit an den verschiedenen Online-Portalen und im Bereich Wissenstransfer/Public History ermöglicht. Bewerbungsschluss ist am 6. Oktober 2021; für nähere Angaben siehe hier.

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Leider findet der 53. Deutsche Historikertag bekanntlich nur digital statt. Auch wenn die persönliche Begegnung schöner wäre, ist der Austausch zumindest im virtuellen Raum möglich: Im Rahmen der digitalen Fachausstellung präsentieren sich die Angebote von Clio-online. Nach Anmeldung über die Konferenzplattform sind zu bestimmten Terminen Gespräche mit den Redaktionen möglich die »Zeithistorischen Forschungen« sind dort vertreten am Montag, dem 4. Oktober 2021, von 11 bis 13 Uhr, sowie am Mittwoch, 6. Oktober, von 13 bis 15 Uhr. Nutzen Sie die Gelegenheit, für alle Fragen rund um mögliche Beiträge und zu den redaktionellen Abläufen mit uns ins Gespräch zu kommen!

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Gerhard Hirschfeld, von 2003 bis 2020 Mitglied des Beirats der »Zeithistorischen Forschungen«, ist am 19. September 75 Jahre alt geworden. Die Redaktion gratuliert ganz herzlich und dankt noch einmal für die langjährige engagierte Unterstützung!

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Der 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 hat durch die aktuellen Ereignisse in Afghanistan zusätzliche Bedeutungsschichten erhalten und wirft neue Fragen auf. Zum Vergleich lohnt es sich, noch einmal nachzulesen, wie Manfred Berg in unserer Zeitschrift den möglichen Zäsurcharakter von »9/11« zum 10. Jahrestag 2011 eingeschätzt hat.

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Vor 25 Jahren, am 24. September 1996, starb die Frankfurter Fotografin Abisag Tüllmann. Seit Oktober 2020 ist ihr beeindruckendes Werk auf einer Website zugänglich, die die bpk-Bildagentur der Stiftung Preußischer Kulturbesitz mit Unterstützung der Abisag Tüllmann Stiftung aufgebaut hat. Den Leserinnen und Lesern der »Zeithistorischen Forschungen« ist Abisag Tüllmann nicht unbekannt: Wir haben bereits mehrfach Fotos von ihr verwendet, unter anderem für die Cover von Heft 3/2016 (»Der Wert der Dinge«) und Heft 2/2011 (»Politik und Kultur des Klangs im 20. Jahrhundert«).

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Am 11. September 2021 wurde Klaus Theweleit mit dem Theodor-W.-Adorno-Preis der Stadt Frankfurt am Main ausgezeichnet. Zu seinen Hauptwerken gehört das zweibändige Erfolgsbuch »Männerphantasien« von 1977/78, das Sven Reichardt in einem vielbeachteten Aufsatz von 2006 näher vorgestellt und historiographisch eingeordnet hat.

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Zum 1. September 2021 hat Christiane Reinecke, Redaktionsmitglied und mehrfach Autorin der »Zeithistorischen Forschungen«, eine Professur für Neuere und Neueste Europäische Geschichte am Seminar für Geschichte und Geschichtsdidaktik der Europa-Universität Flensburg angetreten. Wir gratulieren und wünschen einen guten Start!

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Am 14. August 2021 feierte Konrad H. Jarausch, maßgeblicher Mitinitiator und bis heute Mitherausgeber dieser Zeitschrift, in den USA seinen 80. Geburtstag. Die Redaktion gratuliert sehr herzlich und wünscht weiter alles Beste! Konrad H. Jarauschs eigene Beiträge in den »Zeithistorischen Forschungen« finden Sie hier; seine Bedeutung für die Existenz und das Profil der Zeitschrift reicht aber weit darüber hinaus – wir sind ihm sehr dankbar für die langjährige gute Zusammenarbeit. Zu seinen zahlreichen Buchpublikationen wird im Herbst ein neuer Band hinzukommen: »Embattled Europe: A Progressive Alternative« (Princeton UP). Zur wichtigen Rolle von Konrad H. Jarausch im Rahmen der verschiedenen Publikationsforen von Clio-online siehe auch die Redaktionsnotiz bei H-Soz-Kult. In der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« hat René Schlott, wissenschaftlicher Mitarbeiter am ZZF Potsdam, den Jubilar gewürdigt.

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Der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Gewürdigt werden bis zu zwei Beiträge, die im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurden. Die besten Beiträge des Jahres 2020 werden am 11. November 2021 ausgezeichnet. Die Liste der zwölf nominierten Beiträge, darunter drei aus den »Zeithistorischen Forschungen«, gibt es hier.

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Die Diskussion um Impfungen als individuell-körperliche, aber auch soziale Interventionen hat derzeit (wieder) eine besondere Aktualität. Zur Vorgeschichte solcher Debatten, die im deutsch-deutschen Fall auch eng mit der Systemkonkurrenz im Kalten Krieg zusammenhingen, siehe den Aufsatz von Malte Thießen aus unserem früheren Themenheft 3/2013 (»Zeitgeschichte der Vorsorge«). Gemeinsam mit Hartmut Berghoff hat Malte Thießen zuletzt das Themenheft 2/2020 herausgegeben (»Gesundheitsökonomien«).

Im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie findet zudem das Patentrecht ein gesteigertes Interesse. Zeithistorische Hintergründe zur Geschichte und Bedeutung des geistigen Eigentums in der bundesdeutschen Pharmaindustrie liefert ein Aufsatz von Robert Bernsee aus dem genannten Themenheft »Gesundheitsökonomien«.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 28. Oktober 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch