Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

Redaktion und Herausgeber dieser Zeitschrift freuen sich über Exposés für mögliche Themenhefte im Jahrgang 19 (2022). Einsendeschluss ist der 15. April 2020. Die Anforderungen sind im Call for Articles näher erläutert.

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Aus unserem nächsten Themenheft »Israel, Palästina und die deutsche Zeitgeschichte«, hg. von Evelyn Runge und Annette Vowinckel, haben wir als kleine Leseprobe einen Beitrag der Rubrik »Neu gelesen« bereits vorab freigeschaltet:

Lutz Fiedler
Prekäre Zugehörigkeit.
Carl-Jacob Danzigers/Joachim Chaim Schwarz’ autobiographische Romane

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Vor 80 Jahren: Die Massenerschießungen von Katyn, bei denen der NKWD im April/Mai 1940 Tausende polnischer Kriegsgefangener tötete, waren während des Zweiten Weltkrieges ein Streitfall der internationalen Geschichte und nicht weniger auch im Kalten Krieg, wie Claudia Weber in einem Aufsatz zum »langen Schatten der Goebbels-Propaganda« materialreich gezeigt hat (ZF 1/2011).

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Albert Uderzo, der durch »Asterix« berühmt gewordene französische Zeichner, ist am 24. März 2020 im Alter von 92 Jahren verstorben. Christine Gundermann hat »das Phänomen Asterix« zum 50. Jubiläum des ersten Bandes 2009 in dieser Zeitschrift als Quelle der Geschichts- und Populärkultur gewürdigt.

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Großbritannien hat die Europäische Union verlassen (bzw. ist in einem längeren Übergangsprozess dabei, dies zu tun). Gleichwohl bleibt die britische Geschichte Teil der europäischen Geschichte. Unsere Archiv-Beiträge zur Zeitgeschichte Großbritanniens finden Sie hier.

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Klaus Theweleits Klassiker »Männerphantasien« von 1977/78 ist kürzlich in einer Neuausgabe bei Matthes & Seitz erschienen, ergänzt um ein aktuelles Nachwort des Autors. Sven Reichardt hat Theweleits Opus magnum in dieser Zeitschrift als »Erfolgsbuch der 1970er-Jahre« eingeordnet (ZF 3/2006).

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Der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Gewürdigt wird der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Im November 2019 wurde Jutta Braun ausgezeichnet – für ihren Aufsatz über »Fußball und Gewaltprävention in Deutschland vor und nach 1989«. Redaktion und Herausgeber gratulieren der Autorin sehr herzlich! Fotos von der Preisverleihung und eine Pressemitteilung finden Sie hier.

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Parallel zum Erscheinen unserer aktuellen Ausgabe (ZF 2/2019) sind jetzt die Beiträge des Themenhefts »Gewaltabkehr als gesellschaftliches Projekt in der Bundesrepublik Deutschland« (ZF 2/2018) als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 28. Oktober 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch