Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

zu unserem aktuellen Debatten-Thema Geschichtspolitik im Museum (in ZF 1/2019) hat Irmgard Zündorf, Redaktionsmitglied der »Zeithistorischen Forschungen«, im Deutschlandfunk Kultur ein Interview gegeben. Gesendet wurde es am 17. Juli, nachzuhören ist es hier.

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Vor 100 Jahren, am 28. Juni 1919, wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet – ein Dokument mit weitreichenden Folgen für das 20. Jahrhundert. Marcus M. Payk beschäftigt sich mit der Originalurkunde als Rechtstext und materiellem Objekt: Wie entstand die »Urschrift« des Versailler Vertrages, und inwiefern ist es überhaupt sinnvoll, hier von einem Original zu sprechen? Dieser Beitrag ist eine Vorab-Veröffentlichung aus unserem Themenheft »Zeitgeschichte des Rechts« (ZF 2/2019), das im Herbst erscheinen wird.

Siehe zum Ende des Ersten Weltkrieges außerdem:

Ewald Frie, 100 Jahre 1918/19. Offene Zukünfte (Essay aus ZF 1/2018)

Verena Steller, Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit. Die Pariser Friedensverhandlungen 1919 und die Krise der universalen Diplomatie (Aufsatz aus ZF 3/2011)

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Parallel zum Erscheinen unserer aktuellen Ausgabe (ZF 1/2019) sind jetzt die Beiträge des »offenen« Hefts vom Vorjahr (ZF 1/2018) als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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Axel Schildt, langjähriger Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, ist am 5. April 2019 nach schwerer Krankheit verstorben. Seit Gründung der »Zeithistorischen Forschungen« (2003/04) war er Mitglied unseres Beirats. Mit seiner Energie, seinem breiten Überblick und seinem Humor hat er unsere Arbeit ungemein gefördert und diese Zeitschrift stets aufmerksam begleitet. Herausgeber und Redaktion denken an Axel Schildt mit großer Trauer und großer Dankbarkeit. In unserer aktuellen Ausgabe finden Sie einen kurzen Nachruf.

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Der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Ausgezeichnet werden soll der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Die nominierten Beiträge aus dem Jahr 2018 finden Sie hier. Die Preisverleihung ist für den 28. November 2019 geplant.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 4. Juni 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen über 250 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch