Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

unser Mitherausgeber Konrad H. Jarausch hat gemeinsam mit Christian F. Ostermann und Andreas Etges den neuen Sammelband »The Cold War. Historiography, Memory, Representation« veröffentlicht (Berlin 2017). Zur Frage, wie sich die Geschichte des Kalten Krieges in Berlin öffentlich darstellen lässt, siehe auch Konrad H. Jarauschs Diskussionsbeitrag in Heft 2/2008 dieser Zeitschrift sowie Jula Danylows Ausstellungsrezension über die »BlackBox Kalter Krieg« in Heft 2/2014. Beiträge zum generellen Themenkomplex Kalter Krieg finden sich hier.

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Die Habilitationsschrift von Klaus Große Kracht, Redaktionsmitglied dieser Zeitschrift, ist kürzlich bei Schöningh als Buch erschienen: Die Stunde der Laien? Katholische Aktion in Deutschland im europäischen Kontext 1920–1960, Paderborn 2016.

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Parallel zur Freischaltung unserer aktuellen Ausgabe (ZF 3/2016) sind jetzt die Beiträge unseres früheren Themenhefts »Vermarktlichung« (ZF 3/2015) auch als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe verfügbar.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen weit über 200 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte jetzt übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe http://zeitgeschichte-digital.de/doks/solrsearch/index/search/searchtype/collection/id/16327.

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Am 25. August 2016 brachte Deutschlandradio Kultur in der Sendung »Kompressor« ein Interview mit Detlef Siegfried, dem Mitherausgeber unseres Themenhefts »Apartheid und Anti-Apartheid – Südafrika und Westeuropa« (ZF 2/2016). In dem Gespräch geht es um Paul Simons Album »Graceland« von 1986 und um die Frage, was sich mit einem »Kulturboykott« während der Apartheid-Ära erreichen ließ. Zum Nachhören gibt es das Interview hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch