Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

der Aufsatz von Harriet Scharnberg über die Rolle der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) während der NS-Zeit, veröffentlicht in unserem Heft 1/2016, hat bereits im vergangenen Jahr ein breites internationales Echo gefunden (ein kleiner Überblick hier). Am 11. Mai 2017 hat AP nun eine rund 160-seitige Studie veröffentlicht, in der die Agentur die Vorgänge des deutsch-amerikanischen Bildtransfers aus ihrer Sicht darstellt. In diesem Zusammenhang sind auch ausgewählte Dokumente aus dem AP-Archiv online zugänglich. Die Studie und das Quellenmaterial finden sich hier, eine kurze Stellungnahme von Harriet Scharnberg gibt es hier.

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Im Mai 2017 zeigt das Berliner Kino »Arsenal« eine Retrospektive mit Filmen der ungarischen Regisseurin Márta Mészáros (geb. 1931). Siehe zu ihrer Biographie und ihrer Arbeit besonders während der 1980er-Jahre auch den »Neu-gesehen«-Beitrag von Patricia Vidovic (ZF 1/2015).

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Parallel zur Freischaltung unserer aktuellen Ausgabe (ZF 1/2017) sind jetzt die Beiträge unseres früheren »offenen« Hefts 1/2016 auch als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe verfügbar.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 250 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Am 25. August 2016 brachte Deutschlandradio Kultur in der Sendung »Kompressor« ein Interview mit Detlef Siegfried, dem Mitherausgeber unseres Themenhefts »Apartheid und Anti-Apartheid – Südafrika und Westeuropa« (ZF 2/2016). In dem Gespräch geht es um Paul Simons Album »Graceland« von 1986 und um die Frage, was sich mit einem »Kulturboykott« während der Apartheid-Ära erreichen ließ. Zum Nachhören gibt es das Interview hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch