Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

parallel zur Freischaltung unserer aktuellen Ausgabe (ZF 2/2017) sind jetzt die Beiträge unseres früheren Themenhefts 2/2016 (Apartheid und Anti-Apartheid – Südafrika und Westeuropa) auch als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe verfügbar.

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1977, vor 40 Jahren, war der Terrorismus der Roten Armee Fraktion (RAF) auf dem Höhepunkt – mit der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback im April, des Bankiers Jürgen Ponto im Juli und des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer im Oktober. In unserem Archiv finden Sie zur Geschichte der RAF und ihrer Bedeutung für die Bundesrepublik Beiträge von Gisela Diewald-Kerkmann (ZF 2/2008, mit Tondokumenten), Stephan Scheiper (ZF 1-2/2007) und Wolfgang Kraushaar (ZF 2/2004).

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Seit Juni 2017 bieten wir eine erweiterte Suche an: Sie können nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen suchen, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Weiterhin möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 250 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch