Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

der Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Freien Universität Berlin hat Daniel Morat, Redaktionsmitglied dieser Zeitschrift, am 19. Juli 2017 nach erfolgreichem Habilitationsverfahren die Venia Legendi verliehen. Wir gratulieren herzlich! Daniel Morats Beiträge in den »Zeithistorischen Forschungen« finden Sie hier.

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In Linda Conzes Aufsatz »Die Ordnung des Festes/Die Ordnung des Bildes. Fotografische Blicke auf Festumzüge in Schwaben (1926–1934)« sind jetzt mehrere Bildergalerien mit zusätzlichem Fotomaterial verfügbar. An einigen Stellen im Text kann man die Fotos weiterblättern; insgesamt enthält dieser Aufsatz aus dem Themenheft »Fotografie in Diktaturen« (ZF 2/2015) nun 45 Fotos.

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In der Sendung »Zeitfragen« (Deutschlandfunk Kultur, 14. Juni 2016) sprach Andreas Baum mit Reinhild Kreis über Heimwerken als politischen Protest. Siehe zu diesem Thema auch den ausführlicheren Aufsatz von Reinhild Kreis in unserem aktuellen Heft.

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Seit Juni 2017 bieten wir jetzt eine erweiterte Suche an: Sie können nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen suchen, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Weiterhin möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Der Aufsatz von Harriet Scharnberg über die Rolle der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) während der NS-Zeit, veröffentlicht in unserem Heft 1/2016, hat bereits im vergangenen Jahr ein breites internationales Echo gefunden (ein kleiner Überblick hier). Am 11. Mai 2017 hat AP nun eine rund 160-seitige Studie veröffentlicht, in der die Agentur die Vorgänge des deutsch-amerikanischen Bildtransfers aus ihrer Sicht darstellt. In diesem Zusammenhang sind auch ausgewählte Dokumente aus dem AP-Archiv online zugänglich. Die Studie und das Quellenmaterial finden sich hier, eine kurze Stellungnahme von Harriet Scharnberg gibt es hier.

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Parallel zur Freischaltung unserer aktuellen Ausgabe (ZF 1/2017) sind jetzt die Beiträge unseres früheren »offenen« Hefts 1/2016 auch als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe verfügbar.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 250 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch