Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Ausgezeichnet wird der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Die diesjährige Preisverleihung findet am 28. November 2019 in Potsdam statt (zum Programm und den nominierten Beiträgen siehe hier).
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Peter Handke wird im Dezember 2019 zusammen mit Olga Tokarczuk den Literaturnobelpreis erhalten. Mit einem zeitgeschichtlich besonders wichtigen Abschnitt in Handkes Leben und Werk hat sich vor einigen Jahren Christoph Deupmann in dieser Zeitschrift auseinandergesetzt: »Die Unmöglichkeit des Dritten. Peter Handke, die Jugoslawienkriege und die Rolle der deutschsprachigen Schriftsteller«. Sie können diesen Aufsatz hier nachlesen.

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Zu unserem aktuellen Debatten-Thema Geschichtspolitik im Museum (in ZF 1/2019) hat Irmgard Zündorf, Redaktionsmitglied der »Zeithistorischen Forschungen«, im Deutschlandfunk Kultur ein Interview gegeben. Gesendet wurde es am 17. Juli, nachzuhören ist es hier.

Parallel zum Erscheinen unserer aktuellen Ausgabe (ZF 1/2019) sind jetzt die Beiträge des »offenen« Hefts vom Vorjahr (ZF 1/2018) als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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Vor 70 Jahren, am 1. Oktober 1949, wurde die Volksrepublik China gegründet. Wegen seiner enormen Fläche und Bevölkerungszahl sowie wegen der spezifischen Mischung aus Wachstumsdynamik und autoritärer, nominell sozialistischer Herrschaft in der Gegenwart findet dieser Staat ein zunehmendes Interesse auch der europäischen Geschichtswissenschaft. Unsere Archiv-Beiträge zur Zeitgeschichte Chinas und seinen Beziehungen zum Westen finden Sie hier.

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Vor 50 Jahren, am 6. August 1969, starb Theodor W. Adorno. Seinen Vortrag »Was bedeutet: Aufarbeitung der Vergangenheit« von 1959 hat Christian Schneider in der Rubrik »Neu gelesen« kritisch gewürdigt (ZF 1/2011). Die »Dialektik der Aufklärung«, Adornos in den 1940er-Jahren zusammen mit Max Horkheimer verfasstes Werk, hat Clemens Albrecht in derselben Rubrik präsentiert (ZF 2/2004). Wie Adorno in den 1950er- und 1960er-Jahren das Medium Radio nutzte, hat Michael Schwarz mit O-Tönen in der Rubrik »Quellen« erläutert (ZF 2/2011).

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Vor 100 Jahren, am 28. Juni 1919, wurde der Versailler Vertrag unterzeichnet – ein Dokument mit weitreichenden Folgen für das 20. Jahrhundert. Marcus M. Payk beschäftigt sich mit der Originalurkunde als Rechtstext und materiellem Objekt: Wie entstand die »Urschrift« des Versailler Vertrages, und inwiefern ist es überhaupt sinnvoll, hier von einem Original zu sprechen? Dieser Beitrag ist eine Vorab-Veröffentlichung aus unserem Themenheft »Zeitgeschichte des Rechts« (ZF 2/2019), das im November erscheinen wird.

Siehe zum Ende des Ersten Weltkrieges außerdem:

Ewald Frie, 100 Jahre 1918/19. Offene Zukünfte (Essay aus ZF 1/2018)

Verena Steller, Zwischen Geheimnis und Öffentlichkeit. Die Pariser Friedensverhandlungen 1919 und die Krise der universalen Diplomatie (Aufsatz aus ZF 3/2011)

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Axel Schildt, langjähriger Direktor der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg, ist am 5. April 2019 nach schwerer Krankheit verstorben. Seit Gründung der »Zeithistorischen Forschungen« (2003/04) war er Mitglied unseres Beirats. Mit seiner Energie, seinem breiten Überblick und seinem Humor hat er unsere Arbeit ungemein gefördert und diese Zeitschrift stets aufmerksam begleitet. Herausgeber und Redaktion denken an Axel Schildt mit großer Trauer und großer Dankbarkeit. In unserer aktuellen Ausgabe finden Sie einen kurzen Nachruf.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 4. Juni 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch