Aktuell

Liebe Leserinnen und Leser,

aus unserem nächsten Themenheft »Israel, Palästina und die deutsche Zeitgeschichte«, hg. von Evelyn Runge und Annette Vowinckel, haben wir als kleine Leseprobe einen Beitrag der Rubrik »Neu gelesen« bereits vorab freigeschaltet:

Lutz Fiedler
Prekäre Zugehörigkeit.
Carl-Jacob Danzigers/Joachim Chaim Schwarz’ autobiographische Romane

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Der Verein der Freunde und Förderer des ZZF Potsdam vergibt seit 2017 jährlich den Zeitgeschichte-digital-Preis. Gewürdigt wird der beste Beitrag, der im jeweils vorangegangenen Kalenderjahr in den Online-Portalen des ZZF veröffentlicht wurde. Im November 2019 wurde Jutta Braun ausgezeichnet – für ihren Aufsatz über »Fußball und Gewaltprävention in Deutschland vor und nach 1989«. Redaktion und Herausgeber gratulieren der Autorin sehr herzlich! Fotos von der Preisverleihung und eine Pressemitteilung finden Sie hier.

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Parallel zum Erscheinen unserer aktuellen Ausgabe (ZF 2/2019) sind jetzt die Beiträge des Themenhefts »Gewaltabkehr als gesellschaftliches Projekt in der Bundesrepublik Deutschland« (ZF 2/2018) als pdf-Dateien im Layout der Druckausgabe auf dieser Website frei verfügbar.

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Klaus Theweleits Klassiker »Männerphantasien« von 1977/78 ist kürzlich in einer Neuausgabe bei Matthes & Seitz erschienen, ergänzt um ein aktuelles Nachwort des Autors. Sven Reichardt hat Theweleits Opus magnum in dieser Zeitschrift als »Erfolgsbuch der 1970er-Jahre« eingeordnet (ZF 3/2006).

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Hans Magnus Enzensberger, einer der prägenden Public Intellectuals der Bundesrepublik, wurde am 11. November 90 Jahre alt. Mit seinem weiterhin und von neuem aktuellen Buch »Ach Europa! Wahrnehmungen aus sieben Ländern« (1987) hat sich Christoph Cornelißen in dieser Zeitschrift auseinandergesetzt.

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Peter Handke erhält am 10. Dezember zusammen mit Olga Tokarczuk den Literaturnobelpreis. Wie zu erwarten war, hat dies sehr kontroverse Reaktionen ausgelöst. Zum besseren Verständnis der Hintergründe lohnt es sich, Christoph Deupmanns Aufsatz aus unserem Archiv nachzulesen: »Die Unmöglichkeit des Dritten. Peter Handke, die Jugoslawienkriege und die Rolle der deutschsprachigen Schriftsteller«.

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Vor 30 Jahren, am 9. November 1989, fiel die Berliner Mauer. Beiträge zur DDR-Geschichte und zur postsozialistischen Transformation gibt es hier.

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Zum 50. Jahrestag der Ereignisse von 1968 und der 68er-Bewegung haben wir unsere Bibliographie neuerer Literatur zu diesem Themenkomplex mehrfach aktualisiert (Stand 28. Oktober 2019, Publikationsjahre 20052019). Die inzwischen 50-seitige Materialsammlung umfasst neben einschlägigen Büchern auch Nachweise von Rezensionen aus Zeitungen und Fachzeitschriften.

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In der erweiterten Suche können Sie nicht nur jeweils einzeln nach bestimmten Autorinnen und Autoren, nach Stichworten oder Themen recherchieren, sondern können thematische, geographische und chronologische Suchkriterien auch miteinander verknüpfen. Ebenfalls möglich ist natürlich die Suche nach Heften im Archiv und die Suche in einzelnen Registern (Autoren-, Rubriken-, Schlagwortregister). Für die Rubrik »Neu gelesen« gibt es ein eigenes detailliertes Register.

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Ergänzend zu den Originalbeiträgen der »Zeithistorischen Forschungen« bieten wir inzwischen rund 300 »digitale Reprints« an (thematisch passende Aufsätze oder Buchkapitel, die anderswo erschienen sind). Auf dem Dokumentenserver des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung sind diese Texte übersichtlich nachgewiesen, sortiert nach Themen und Ausgaben. Siehe hier.

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Der Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands (VHD) sowie die Gesellschaft für Medienwissenschaft (GfM) haben gemeinsam ein Gutachten zur Nutzung audiovisueller Zeugnisse in der Wissenschaft und den damit verbundenen Urheberrechtsfragen in Auftrag gegeben, das im September 2015 veröffentlicht wurde. Es enthält eine ausführliche Bestandsaufnahme der gegenwärtigen Situation und ihrer Probleme; gefordert wird die Einführung einer allgemeinen, an den praktischen Bedürfnissen von Forschung und Lehre orientierten Wissenschaftsschranke.

Das Gutachten kann bei der Orientierung in vielen Fragen helfen, die sich auch der Redaktion und den Autorinnen und Autoren dieser Zeitschrift immer wieder stellen. Vor allem aber ist zu hoffen, daß es weite Verbreitung findet, eine Grundlage für weitere Diskussionen liefert und letztlich zu Verbesserungen der gesetzlichen Vorgaben führt.

Mit besten Grüßen der Redaktion und der Herausgeber
Jan-Holger Kirsch