Kerstin Brückweh

PD Dr. Kerstin Brückweh

Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung
Am Neuen Markt 1
D-14467 Potsdam

Website: http://zzf-potsdam.de/de/mitarbeiter/kerstin-bruckweh
Position / Tätigkeit:

wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung »Kommunismus und Gesellschaft«; Leiterin des Projekts »Die lange Geschichte der ›Wende‹. Lebenswelt und Systemwechsel in Ostdeutschland vor, während und nach 1989«; Privatdozentin an der Eberhard Karls Universität Tübingen; zurzeit Gastwissenschaftlerin am Max-Weber-Kolleg für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien, Universität Erfurt

Forschungs- und Interessengebiete:
  • deutsche, britische und europäische Geschichte
  • Transformationsgeschichte von 1989/90
  • Wissensgeschichte, Geschichte der Sozialwissenschaften
  • Gewalt-, Rechts- und Kriminalitätsgeschichte
  • Digitale Geschichtswissenschaft und Public History
  • Neue Politikgeschichte
  • Konsumgeschichte
wichtigste Veröffentlichungen:

Mordlust. Serienmorde, Gewalt und Emotionen im 20. Jahrhundert, Frankfurt a.M. 2006

(Hg.) The Voice of the Citizen Consumer. A History of Market Research, Consumer Movements, and the Political Public Sphere, Oxford 2011

(Hg., mit Dirk Schumann, Richard F. Wetzell und Benjamin Ziemann) Engineering Society. The Role of the Human and Social Sciences in Modern Societies, 1880–1980, Basingstoke 2012

Menschen zählen. Wissensproduktion durch britische Volkszählungen und Umfragen vom 19. Jahrhundert bis ins digitale Zeitalter, Berlin 2015

Das Eigenleben der Methoden. Eine Wissensgeschichte britischer Konsumentenklassifikationen im 20. Jahrhundert, in: Geschichte und Gesellschaft 42 (2016), S. 86-112

Digitale Geschichtswissenschaft in der Lehre. Ergebnisse aus dem interdisziplinären Pilotprojekt »›Gute Arbeit‹ nach dem Boom. Eine Längsschnittanalyse von SOFI-Studien mit eHumanities-Werkzeugen«, in: Geschichte in Wissenschaft und Unterricht 68 (2017), S. 311-329

(mit Clemens Villinger) Sich (nicht) die Butter vom Brot nehmen lassen. Ein Forschungsbericht zur Konsumgeschichte zwischen Alltag, Arbeit, Kapitalismus und Globalisierung, in: Archiv für Sozialgeschichte 57 (2017), S. 463-495

Unter ostdeutschen Dächern. Wohneigentum zwischen Enteignung, Aneignung und Neukonstituierung der Lebenswelt in der langen Geschichte der »Wende«, in: Thomas Großbölting/Christoph Lorke (Hg.), Deutschland seit 1990. Wege in die Vereinigungsgesellschaft, Stuttgart 2017, S. 187-212

(mit Kathrin Zöller) Transformation Research and the Longue Durée of 1989. Combining Qualitative and Quantitative Data, in: Przegląd Socjologii Jakościowej/Qualitative Sociology Review 15 (2019) H. 1, S. 72-91

(Hg., mit Marcus Böick) Weder Ost noch West. Ein Themenschwerpunkt über die schwierige Geschichte der Transformation Ostdeutschlands, in: Zeitgeschichte-online, März 2019